Die vorgelagerte Abfrage, mit der ein Auftraggeber den Markt sondiert.
Der RFI steht am Anfang einer Ausschreibung. Der Auftraggeber weiß noch nicht genau, welche Lösungen der Markt bietet, und sammelt deshalb zunächst Informationen: Welche Anbieter gibt es, welche Ansätze sind möglich, welche Größenordnung ist realistisch. Anders als beim RFP geht es noch nicht um ein verbindliches Angebot oder einen konkreten Preis, sondern um Orientierung. Auf Basis der RFI-Antworten grenzt der Auftraggeber den Kreis der Anbieter ein und lädt ausgewählte Kandidaten später zum RFP ein.
Der RFI wird oft unterschätzt, weil noch kein Auftrag winkt. Genau das ist der Fehler. Hier entscheidet sich, wer überhaupt zum RFP eingeladen wird. Wer schon im RFI präzise, professionell und schnell antwortet, kommt auf die Shortlist. Wer knapp oder generisch antwortet, ist raus, bevor es richtig losgeht. Der Aufwand ist ähnlich wie beim RFP: viele Fragen, verteiltes Wissen, wenig Zeit. Und weil sich RFI-Fragen stark mit späteren RFP-Fragen überschneiden, lohnt es sich doppelt, die Antworten nicht jedes Mal neu zusammenzusuchen.
Mit Tendry beantworten Sie schon den RFI aus geprüftem Wissen, das Sie danach direkt für den RFP weiternutzen. So kommen Sie sicherer auf die Shortlist und müssen dieselben Fragen nie zweimal beantworten.