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Lexikon

RTO & RPO

Zwei Kennzahlen, die vorgeben, wie schnell und mit wie viel Datenverlust ein System wiederhergestellt sein muss.

Definition

Das Recovery Time Objective (RTO) beschreibt die maximal tolerierbare Zeit, bis ein ausgefallenes System oder ein Prozess wieder verfügbar sein muss. Das Recovery Point Objective (RPO) beschreibt den maximal tolerierbaren Datenverlust, gemessen als Zeitspanne bis zur letzten brauchbaren Sicherung. Ein RTO von vier Stunden heißt: nach spätestens vier Stunden läuft es wieder; ein RPO von einer Stunde heißt: es dürfen höchstens die Daten der letzten Stunde verloren gehen. Beide Werte sind zentrale Vorgaben für Notfall- und Wiederanlaufkonzepte und tauchen in Verträgen und Fragebögen regelmäßig auf.

was für Dienstleister bedeutet

Für Dienstleister sind RTO und RPO oft vertraglich zugesichert und werden in Ausschreibungen abgefragt. Kunden wollen konkrete Zahlen sehen und wissen, wie Sie sie technisch einhalten. Die Antworten liegen meist im Notfallkonzept, werden aber für jede Anfrage neu herausgesucht und formuliert. Wer seine RTO-/RPO-Zusagen und deren Begründung griffbereit hat, antwortet schnell und konsistent, statt bei jeder Ausschreibung Rücksprache mit dem Betrieb zu halten.

Wie kann tendry helfen

Mit Tendry haben Sie Ihre RTO-/RPO-Zusagen und die zugehörigen Erläuterungen als geprüftes Wissen sofort parat. So beantworten Sie Resilienzfragen in Ausschreibungen einheitlich und ohne Rückfrageschleifen.

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